Zeit Für Bayern

Bayern im Herzen und unter der Haut

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Sinopsis

Der Räuber Kneißl hatte eine, Kaiserin Sisi vielleicht sogar zwei: Tätowierungen erleben im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert in Bayern und ganz Mitteleuropa einen Boom. Forschungsreisende bringen tätowierte Menschen aus Afrika, Asien oder Amerika mit. Nicht nur zu Wissenschaftszwecken, auch auf Jahrmärkten werden sie ausgestellt. Schließlich will manch Hiesiger ebenfalls solche Köperkunst, ob einfacher Arbeiter oder Hochadel. Mit dem Tod Ludwigs II. 1886 bekommen sogar bayerische Motive einen Schub. Das Portrait vom Kini, Lorbeerkranz drumrum, Edelweiß, Hopfenranken, weiß-blau wehende Fahnen, ziert fortan Wadl und Oberarme, Und ist auch beliebt bei den alsbald auf dem Oktoberfest und in Varietés auftretenden ganzkörpertätowierten Schönheiten.